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Parkinson Krankheit

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, deren Ursprünge bis heute nicht ganz geklärt sind. Normalerweise tritt Parkinson ab einem Lebensalter von rund 50 Jahren auf. Rund 2% der Bevölkerung erkranken an Parkinson, ab 60 Jahren Lebensalter nimmt die Wahrscheinlichkeit statistisch zu. Allein in Österreich sind bereits mehr als 20.000 Menschen mit Parkinson diagnostiziert worden. Mit der fortschreitenden medizinischen Entwicklung und der zunehmenden Lebenserwartung wird es in Zukunft immer mehr Betroffene geben.

Zu den lebenslangen Symptomen gehört Tremor, der bei ca. 80% der Betroffenen sichtbar auftritt und ein unkontrollierbares Zittern verursacht - zum Beispiel bei den Händen. Sehr prominent ist der Ruhetremor, der dann auftritt, wenn die Hände in Ruhe verbleiben und keine Aktivitäten durchführen. Es gibt bis heute keine Heilung für Parkinson und auch keine Möglichkeit den Krankheitsverlauf zu stoppen. Moderne Medikamente und operative Eingriffe ermöglichen es aber in vielen Fällen die Symptome zu lindern und dadurch die Lebensqualität zu steigern. Die Medikamente versorgen den Körper mit dem lebenswichtigen Botenstoff Dopamin, welches bei einer Parkinson Erkrankung nicht mehr richtig vom Körper produziert wird. Es ist jedoch unerlässlich die Medikamentendosis bei jedem Patienten individuell zu bestimmen, damit die Wirkstoffe die besten Ergebnisse erzielen können. Die Basis dafür sind die laufenden subjektiven Beobachtungen der Symptome Zuhause und die des Arztes bei den kurzen Terminen.