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Essentieller Tremor

Der Essentielle Tremor ist eine Bewegungsstörung mit neurologischem Ursprung, dessen genauen Ursachen nicht geklärt sind. Rund 3% der Bevölkerung erkranken am Essentiellen Tremor. Im Gegensatz zur Parkinson Krankheit kann die Bewegungsstörung aber in praktisch jedem Lebensalter auftreten. In Österreich wird die Zahl der Betroffenen auf 40.000 geschätzt, die Tendenz für die Zukunft ist steigend.

Das markanteste Symptom des Essentiellen Tremors ist ein Zittern in den Armen und Händen. In rund 30% der Fälle entsteht auch ein Tremor des Kopfes. Sehr prominent ist der Haltetremor, der dann auftritt, wenn Betroffene die Arme geradeaus strecken und in dieser Position verbleiben. Jahrelang wurde die Krankheit als gutartiger Tremor bezeichnet. Die Belastung der Betroffenen und die gesellschaftliche Stigmatisierung haben aber dazu geführt, dass die Bewegungsstörung als Erkrankung gilt. Je nach Betroffenen kann sich der Tremor über die Jahre verschlimmern oder gleich bleiben. Es gibt bis heute keine passgenauen Medikamente für die Erkrankung, mit Betablockern und Alkoholpräparaten kann man manchmal die Stärke der Symptome lindern. Oftmals müssen Patienten selbst verfolgen, ob der Tremor sich verschlechtert und müssen anschließend mit den behandelnden Experten weitere Maßnahmen besprechen. Die Subjektivität des Tremors kann dabei psychologische Belastungen herbeiführen.